Afrikas Schulkinder können nicht auf Online-Unterricht umsteigen
Die Pandemie zwang viele Schulen auf Fernunterricht umzusteigen, aber tatsächlich gelang es nicht allen, dies auch wirklich umzusetzen.
Aufgrund des Mangels an notwendigen Geräten und stabiler Internetverbindung konnten Tausende von Kindern ihre Ausbildung unter den aktuellen Bedingungen nicht fortsetzen.
Laut UNESCO habe ein Drittel der Grundschüler der Welt (etwa 463.000 Menschen) immer noch keine Möglichkeit, eine Fernausbildung zu genießen. Dieses Problem ist in afrikanischen Ländern, vor allem aber in den meisten ärmeren Regionen und abgelegenen Dörfer am stärksten präsent.
Freiwilligenorganisationen haben sich an der Lösung des Problems beteiligt, aber diese Hilfe reicht immer noch nicht aus.
Um Kindern eine Chance auf ein vollwertiges Fernstudium zu geben, müssen die afrikanischen Behörden und Afrikas Nachbarländern drastische Maßnahmen ergreifen. Beispielsweise sollte ein bewegliches Klassenzimmer in Bussen, wie dies in den USA der Fall ist, organisiert werden oder den Schülern Computer aus dem Staatshaushalt zur Verfügung stellen.
Laut Statistik kann jedes vierte Kind in Afrika kein Fernstudium vollständig absolvieren. In Gebieten mit niedrigem Einkommen und Arbeitslosigkeit ist die Rate sogar noch höher.
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