In der kanadischen Provinz Ontario will man E-Learning zum Teil des Schulunterrichts machen
Im Bildungsministerium der Provinz Ontario steht ein Gesetz zur Debatte, das es den Eltern erlaubt, nach dem Ende der Corona-Pandemie ihre Kinder zu E-Learning Programmen anzumelden.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, werden die Schulräte verpflichtet sein, das E-Learning für die Schüler auch während der Schneestürme zu gewährleisten. Das Gesetz kann schon zum Schuljahr 2022/2023 in Kraft treten.
Die Lehrergewerkschaften stehen dem Gesetzentwurf ziemlich skeptisch gegenüber. Zu den Gegnern des Gesetzes gehört unter anderem der Präsident des Verbandes der Mittelschullehrer von Ontario (OSSTF) Harvey Bischof. Er meint, dass der Übergang zumr Online-Unterricht für die Schüler keine günstigen Bedingungen schaffen kann, so dass am Ende die Bildungsqualität darunter leiden wird.
Nichtsdestoweniger kann das E-Learning die beste und vielleicht sogar die einzige Chance für Kinder mit besonderen Bedürfnissen sein, eine Ausbildung zu erlangen. Ebenso ist das eine Chance für Kinder aus entlegenen Regionen, die keine Möglichkeit haben, tagtäglich den langen Weg zur Schule zurückzulegen. Der Bildungsminister von Ontario Stephen Lecce ist der Meinung, dass alle Kinder unterschiedliche Lernfähigkeiten haben, die durch den Online-Unterricht berücksichtigt werden können. Unter anderem stellte Lecce fest, dass einige Studierende beim Online-Studium besser abschneiden, als wenn sie im Offline-Format studieren müssten.
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