China verhängt Geldstrafen gegen Online-Bildungsplattformen wegen Irreführung der Verbraucher
Am 10. Mai verhängte Chinas Marktaufsichtsbehörde eine Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen Yuan, umgerechnet etwa 389.000 US-Dollar, gegen die Online-Schulungsplattformen Yuanfudao und Zuoyebang. Die Plattformen wurden wegen Irreführung der Verbraucher angeklagt.
Der Online-Tutor Zuoyebang, der von Alibaba, einer großen Handelsplattform, gesponsert wurde, wurde der Verwendung falscher Werbung überführt. Das Technologie-EdTech-Unternehmen Yuanfudao hingegen, das von der Investment-Holding Tencent gesponsert wird, warb mit Preisen für Kurse, die in keinem Verhältnis zu deren Qualität standen. Bei beiden Unternehmen wurde festgestellt, dass sie irreführende Informationen über das Lehrpersonal und die Kurseigenschaften veröffentlicht und auch positive Bewertungen gefälscht hatten.
Beide Plattformen haben die Vorwürfe nicht bestritten und erklärten, sie würden ihre Richtlinien und die veröffentlichten Informationen sofort anpassen. So gab Yuanfudao an, seine Produkte bereits neu bewertet und alle Daten korrigiert zu haben, die nicht der Wahrheit entsprachen und die Benutzer in die Irre führen könnten.
Im April wurden bereits vier Bildungsplattformen zu Geldstrafen von jeweils $77 000 verurteilt. Zu den bestraften Unternehmen gehörten GSX und Koolearn. Nach diesen Vorfällen hat die chinesische Aufsichtsbehörde die Überwachung der Branche für kostenpflichtige Online-Bildungsdienste verschärft und erklärt, dass sie das Problem falscher Preisgestaltung und übermäßiger Werbung auf dem Markt, weiterhin bekämpfen will.
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