Die KI-Industrie in Europa wird sich verzehnfachen
Der amerikanische Technologiekonzern NVIDIA plant, die KI-Kapazitäten in den Ländern der Europäischen Union deutlich auszubauen. Bereits bis 2028 soll Europa zum globalen Zentrum für die Entwicklung künstlicher Intelligenz werden.
Der CEO des Unternehmens, Jensen Huang, erklärte, dass derzeit in Europa 20 KI-Fabriken gebaut werden, die für das Training und den Betrieb neuer neuronaler Netze vorgesehen sind. Dafür arbeitet NVIDIA aktiv mit lokalen Regierungen, Telekommunikationsnetzwerken und Betreibern zusammen. So ist unter anderem eine Kooperation mit dem französischen KI-Start-up Mistral bekannt. Gemeinsam wollen die Unternehmen ein groß angelegtes Rechenzentrum in Frankreich errichten. Das Start-up Mistral unterscheidet sich von seinen amerikanischen Konkurrenten - OpenAI, Google und Anthropic - dadurch, dass es alternative Open-Source-KI-Modelle entwickelt. Nach dem Bau des ersten KI-Zentrums in Frankreich sollen ähnliche Hubs in Italien, Spanien und Finnland folgen.
Außerdem plant NVIDIA, auch Perplexity in diese Initiative einzubeziehen und in Deutschland den weltweit ersten Cloud-basierten KI-Dienst für die Industrie zu errichten.
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