Wie kann man die Kündigung ohne großen finanziellen und psychischen Verlust verkraften?

Wie kann man die Kündigung ohne großen finanziellen und psychischen Verlust verkraften?

| Kolumne des Chefredakteurs

Jeder Mensch muss irgendwann den unangenehmen Augenblick der Kündigung erleben.

Auch dann, wenn wir für den Job nicht viel übrig hatten und sowieso schon an etwas Anderes dachten, und der Chef uns einfach zuvorgekommen ist, müssen wir trotzdem zugeben, dass die Kündigung immer ein Trauma ist. Gegen den Rausschmiss ist niemand gefeit, nicht einmal der produktivste und leistungsfähigste Fachmann, der Hunderte von Skills draufhat. Jeder von uns wechselt im Laufe des Lebens im Durchschnitt fünfmal den Job. Und mindestens einmal passiert das gegen unseren Willen. Um ehrlich zu sein: Das ist mir auch passiert, aber nicht, weil ich gescheitert war, sondern weil das Unternehmen das damals für besser hielt, denn es musste umziehen und seine Struktur ändern. Deshalb wird es heute nicht darum gehen, wie man eine Kündigung vermeiden kann - darüber haben wir hier schon gesprochen, sondern darum, wie wir die Kündigung überleben können.

Rat Nr. 1. Nur nicht zappeln!

Nach der Kündigung geraten wir meistens gleich in Panik, und wir bilden uns ein, bald (oh Schreck!) in einem Kühlschrank-Karton leben zu müssen. Die Welt scheint zugrunde zu gehen. Hier kommt aber meine erste Empfehlung: keine Panik, das Leben geht ja weiter! Nach der ersten Kündigung habe ich mir auch nicht genug Zeit genommen, um mich mental aufzurappeln und das Geschehene zu überdenken. Ich habe alle negativen Emotionen unterdrückt und nach einem neuen Job gesucht, um meinen gewöhnlichen Lebensstil möglichst schnell wiederzuerlangen. Aber dieses Verhalten hat letztendlich nur dazu geführt, dass meine Enttäuschung etwas länger als nötig dauerte.

In dieser Zeit der Instabilität und des Durcheinanders ist es viel wichtiger, eine Pause einzulegen und die Situation in aller Ruhe zu überdenken. Man muss sich vor allem auf die Gefühle konzentrieren und diese beim Namen nennen. Dabei kann es sich um Schmerz und Frust handeln, man kann denken, man sei unterschätzt worden, man habe es mit Ungerechtigkeit, mit bösem Willen und mit Aggression zu tun. Hauptsache aber, man versteht, dass all diese Emotionen eine normale Reaktion auf den Stress sind und dass man sich dafür nicht zu schämen braucht. Man muss einfach die Tatsache akzeptieren, dass auch negative Emotionen ein gleichberechtigter und wichtiger Teil unseres Lebens sind, und dass wir ihn nicht einfach ausklammern können.

Rat Nr. 2. Analysieren Sie die Situation und nehmen Sie eine Fehlerkorrektur vor.

Analysieren Sie die Situation und nehmen Sie eine Fehlerkorrektur vor

Es kann schon viele Gründe für eine Kündigung geben, und es muss nicht immer an Ihnen liegen. Vielleicht will das Unternehmen dadurch nur eine Krise vermeiden, Prozesse optimieren oder einfach die Kosten abbauen. Man muss aber zugeben, dass der häufigste Grund der Mitarbeiter selbst ist, weil er seine Aufgaben nicht erfüllt, gegen die Firmenethik verstößt oder sich mit den Kollegen nicht versteht, was die Firmenleistung im Allgemeinen beeinträchtigt. Wenn Ihr Chef wirklich ein Profi und ein guter Leiter ist, wird er Ihnen die Kündigungsgründe auf jeden Fall erklären. Und, wie gesagt: da gibt es nicht viele Varianten. Entweder waren Sie Ihrer Position nicht gewachsen oder die Kündigung hängt mit den Interessen des Unternehmens zusammen. Man muss aber weder für das eine noch für das andere die Schuld auf sich nehmen. Verstehen Sie die einfache Sache: der Markt verändert sich sehr schnell - und genauso schnell müssen Sie sich verändern. Deshalb sollten Sie so denken: diese Kündigung soll die Umwandlungen in mir auslösen, die bisher ausgeblieben sind.

Wie dem auch sei: fassen Sie das Ergebnis Ihrer Arbeit im Unternehmen zusammen, merken Sie sich Ihre Vor- und Nachteile, systematisieren Sie alle erworbenen Kenntnisse und erinnern Sie sich an alle Probleme am Arbeitsplatz. Machen Sie also eine Fehlerberichtigung. Sie soll nur ehrlich und unvoreingenommen sein. Seien Sie dankbar für die Erfahrungen, versuchen Sie nicht, sich zu rechtfertigen oder jemand anderem die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wenn Ihnen gekündigt wurde, weil sie nicht professionell genug waren, klären Sie vor allem, welche Aufgaben Ihnen schwerfallen, was Ihre schwachen Seiten sind und wie Sie das verbessern können. Suchen Sie nach praktischen Lösungen für die Probleme - einschließlich der Kündigung. Hinzu kommt noch: wenn Sie alle Kenntnislücken jetzt schließen und alle Punkte verbessern, werden Sie solche Zwischenfälle in Zukunft nicht nur vermeiden, sondern auch eine höhere Position beanspruchen können.

Rat Nr. 3. Widmen Sie sich selbst etwas mehr Zeit

Die Welt dreht sich immer schneller. Deshalb befinden wir uns in einem endlosen Rennen - das ist Tatsache. Wenn Sie aber eine Atempause bekommen haben, nutzen Sie das aus! Wann können Sie sich sonst Ihrer geistigen Gesundheit zuwenden? Das bedeutet bei Weitem nicht, dass man melancholisch werden und tagelang zu Hause hocken soll. Bestimmt haben Sie ein Hobby - beschäftigen Sie sich damit. Erledigen Sie die Hausangelegenheiten, die sich inzwischen angehäuft haben, bringen Sie Ihre Garderobe in Ordnung, fahren Sie aufs Land und besuchen Sie dort Ihre Oma - kurz, tun Sie das, was Sie immer wieder hinausgeschoben haben. Fangen Sie an, Sport zu treiben, denn ich bin der Meinung, dass Sport die beste Methode ist, Stressfolgen zu beseitigen und den Organismus abzuhärten! Insbesondere dann, wenn Ihr Beruf mit intellektueller Tätigkeit zusammenhängt und das Gehirn unter ständiger Hochspannung steht. Aktive Erholung kann sehr gut Ihr Bewusstsein neu aufladen. Und wenn Sie neu aufgeladen sind, …

Rat Nr. 4. Achtung: Finanzen!

Achtung: Finanzen

Die Faustregel der Finanzwissenschaft lautet: 10 Prozent des Monatsgehalts sind immer in den so genannten eisernen Bestand zu legen. Wenn Sie das bisher geschafft haben, brauchen Sie sich jetzt um das Geld nicht zu kümmern, und der neue Job kann noch etwas abwarten. Und umgekehrt: wenn Sie sich früher um Ersparnisse und um den eisernen Bestand keine Gedanken gemacht haben, wird es ihnen sicherlich schlecht ergehen. Aber auch in diesem Fall gibt es einen Ausweg! Er lautet: Kosten optimieren. Das kann man machen, indem man auf das Überflüssige verzichtet. Oft geben wir das Geld einfach aus Gewohnheit aus, obwohl wir viele Dinge gar nicht benötigen. Deshalb empfehle ich Ihnen, die Kosten zu analysieren und zu verstehen, worauf Sie verzichten können und was wirklich unentbehrlich ist. Wie wäre es, wenn Sie aufhören, jeden Morgen an der Straßenecke Cappuccino zu kaufen und stattdessen den Kaffee zu Hause im Mokka-Kähnchen zubereiten? Dann kostet er viel weniger, schmeckt aber viel besser!

Eine weitere wichtige und viel angenehmere Art, sich nach dem Jobverlust einige Zeit über Wasser zu halten, lautet: Monetarisierung von Hobby. Geben Sie doch zu: wenn Sie für Ihre Lieblingsbeschäftigung nicht nur Bewunderung und ein Dankeschön, sondern auch noch etwas Geld bekommen, dann wird Ihnen viel wärmer ums Herz. Wenn Sie zum Beispiel in Handarbeit gut sind und kleine Meisterwerke stricken, flechten oder sticken, dann sollten Sie Ihre Kunst schnell allen anderen präsentieren! Legen Sie dazu eine separate Website im sozialen Netzwerk an und fangen Sie an, Fotos Ihrer Werke ins Internet zu stellen. Bestimmt wird jemand Interesse an Ihren Erzeugnissen bekommen und etwas kaufen wollen. Mit der Zeit wird es mehr Interessenten geben, und Ihre Mühe wird sich auszahlen. Hauptsache, Sie verlieren den Glauben an sich selbst nicht!

Wenn Sie schon jetzt populäre Profile in den sozialen Netzwerken haben, wenn Sie aktiv und mediabekannt sind, versuchen Sie, einen eigenen Blog auf professioneller Ebene zu führen. Teilen Sie nützliche Informationen mit den anderen, erzählen Sie darüber, was für Sie selbst interessant ist, beschäftigen Sie sich mit Networking in Ihrem Hobby-Bereich. So kommen Sie einmal dazu, Geld zu verdienen, indem Sie Werbung veröffentlichen oder Spenden auf verschiedenen Plattformen bekommen, etwa solchen wie Patreon.

Und wenn Sie Ihrem Hobby mehr Aufmerksamkeit schenken, werden Sie vielleicht sogar eine neue Berufung finden! Sollten Sie es aber gewohnt sein, jeden Tag ins Büro zu gehen, ihr Leben bestimmten Regeln und einem genauen Tagesablauf unterzuordnen und regelmäßig das Gehalt zu beziehen, dann werden Sie von Freelance enttäuscht sein. In diesem Fall sollten Sie sich mit dem monetarisierten Hobby nur so lange beschäftigen, bis Sie die moralische Kraft verspüren, weiterzugehen und auf der Karriereleiter höher zu steigen. Und wenn dieser Augenblick kommt, werden die Kurse von Lectera und ich persönlich Ihnen unbedingt helfen!

Wie findet man einen neuen Job?

Als Erstes rate ich Ihnen, den Staub vom Notizblock weg zu pusten und alle Bekannten und die Kollegen von den alten Arbeitsstellen über passende Jobangebote zu befragen. Wenn Sie mit dem Ex-Arbeitgeber noch ein gutes Verhältnis haben, scheuen Sie nicht davor zurück, auch ihn um Hilfe zu bitten, denn manchmal tauschen sich die Betriebsleiter miteinander über Fachleute aus. Deshalb sage ich immer, dass es sehr wichtig ist, mit der Geschäftsleitung immer gute Beziehungen aufrechtzuerhalten, sogar bei Kündigung oder bei anderen Meinungsverschiedenheiten. Vielleicht werden gerade die Bekanntschaften Ihnen die Möglichkeit geben, einen solchen aussichtsreichen und hoch bezahlten Job zu finden, von dem Sie früher nur träumen konnten.

Trotzdem ist es wichtig, auf allen Fronten gleichzeitig zu handeln! Erneuern Sie Ihren Lebenslauf und veröffentlichen Sie ihn auf verschiedenen Plattformen für Jobsuche, solchen wie

  • HeadHunter,

  • Glassdoor,

  • Indeed.

Sehr nützlich sind manchmal auch die Job-Messen. Das sind besondere Offline-Veranstaltungen, wo verschiedene Unternehmen ihre Stände haben, sich präsentieren und Geschäftsbeziehungen anknüpfen. Dort können Sie gleich alle Anforderungen des Arbeitgebers erfahren, mit seinen Vertretern reden und auf jede Frage eine Antwort bekommen.

Uns geht es vor allem darum, fest an uns selbst zu glauben und daran zu denken, dass jedes Ereignis in unserem Leben, auch wenn es nicht gerade angenehm ist, neue Chancen für die Karriere bietet! Nur so können wir nicht nur Erfolg im Beruf, sondern auch Glück im Privatleben erlangen.

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